Grampp/Ruchatz (2014): Die Enden der Fernsehserien

Autoren Sven Grampp, Jens Ruchatz
Titel Die Enden der Fernsehserien
Veröffentlicht Januar 2014
RMKF Nr.
5
Editorischer
Hinweis
Erstveröffentlichung
DOI 10.7398/9783869380483
Seiten 30
Abstract Vorliegender Text leistet erstens einen Beitrag zur Beantwortung der Frage, wie sich das Fernsehen selbst versteht, indem beobachtet wird, in welchen Formen das Fernsehen das intrikate Verhältnis von Endlosigkeit und Endlichkeit – als Kern der eigenen Medialität – in Szene setzt. Vom Ende her über das Fernsehen nachzudenken ist zweitens deshalb geboten, weil es im Gegensatz beispielsweise zum Ende von Spielfilmen oder Romanen bisher zu selten geleistet wurde. Drittens soll der gängigen Mediendifferenzierung widersprochen werden, die das Fernsehen im Vergleich zum auf das Ende gepolten Film, als Endlosmedium definiert, dessen einzelnen Segmente allenfalls aufhören, in dem aber „fast nichts endet“ (Lorenz Engell). In vorliegendem Text wird hingegen argumentiert: Zumindest Fernsehserien denken permanent über ihr Ende nach – und zwar gerade, weil sie auf Endlosigkeit angelegt sind.
Über die Autoren Dr. Sven Grampp, Akademischer Rat am Institut für Theater- und Medienwissenschaft der Universität Erlangen-Nürnberg. Forschungsschwerpunkte: Medientheorie, Space Race, Fernsehserie.
Prof. Dr. Jens Ruchatz, Professor für Medienwissenschaft mit dem Schwerpunkt Audiovisuelle Transferprozesse an der Universität Marburg. Forschungsschwerpunkte: Diskursgeschichte der Medien, Mediendifferenz und Medienvergleich; Mediengeschichte der Individualität, Theorie des Populären.
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Bitte zitieren als
Grampp, Sven/Ruchatz, Jens (2014): „Die Enden der Fernsehserien“. Repositorium Medienkulturforschung 5, online: http://repositorium.medienkulturforschung.de/?p=376.