Führer (2013): Hamburger Zeitungsmarkt nach 1933

Autor Karl Christian Führer
Titel Umbruch und Kontinuität auf dem Hamburger Zeitungsmarkt nach 1933
Veröffentlicht August 2013
RMKF Nr.
2
Editorischer
Hinweis
Der Aufsatz präsentiert in komprimierter Form Ergebnisse aus:
Führer, Karl Christian (2008): „Das Ensemble Hamburger Tageszeitungen in der NS-Zeit“, in: Ders.: Medienmetropole Hamburg. Mediale Öffentlichkeiten 1930–1960. München/Hamburg, S. 323–441.

Der vorliegende Aufsatz erschien bereits in:
Segeberg, Harro/Scheidgen, Irina/Schröter, Felix (Hrsg.) (2009): NS-Medien in Hamburg. Fallstudien zur Mediengeschichte des Dritten Reiches. Hamburger Hefte zur Medienkultur, Heft 11. Hamburg: Institut für Medien und Kommunikation, Univ. Hamburg, S. 25–37.
DOI
Seiten 22
Abstract Anfang 1933 verfügte Hamburg als zweitgrößte Stadt Deutschlands über eine vielgestaltige Presselandschaft. 24 Tageszeitungen versorgten die Stadt mit politischen Informationen, Kommentaren, Werbung und Unterhaltung. Nach der Machtergreifung Hitlers kam es unter den neuen politischen Bedingungen zu einem Wandel der Tagespresse; gleichzeitig waren auch viele Kontinuitäten in der Presse zu beobachten. Karl Christian Führer skizziert in seinem Aufsatz dieses Nebeneinander von Bruch und Kontinuität in der Hamburger Presselandschaft nach 1933. Dabei beschreibt er nicht nur die politisch bedingten Veränderungen in der Presse, die sich sowohl durch die direkte Intervention der NSDAP als auch indirekt durch die ,Selbstgleichschaltung‘ bürgerlicher Zeitungsredaktionen ergaben, sondern rekonstruiert auch die Entwicklung der noch bestehenden hanseatischen Tageszeitungen bezüglich ihrer Auflagenstärke und inhaltlichen, als auch politischen Ausrichtung in den Jahren 1933 bis 1939.
Über den Autor Karl Christian Führer (PD Dr. phil.) lehrt Geschichte am Historischen Seminar der Universität Hamburg und ist z.Z. Mitarbeiter im DFG-Projekt „Wohnungsspekulation und Mieterprotest in westdeutschen Großstädten 1966–1986“ an der Universität Hannover. Arbeitsschwerpunkte: Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Deutschlands im 19. und 20. Jahrhundert, Mediengeschichte, Geschichte der sozialen Sicherungssysteme.
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